4.9.2008
Title: Auch ohne Gipfel ein Erlebnis
Expedition mit Blizzard Ski zum Muztagh-Ata in China
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Schade, soviel Platz haben wir hier gar nicht um alles niederzuschreiben, was mir Klaus Wagenbichler von der Expedition zum 7.546 Meter hohen Muztagh-Ata in China erzählen konnte. Also beschränken wir uns auf die Highlights.
Eine positive Überraschung war der Trip mit dem Bike durch Kirgistan. Die Landschaft traumhaft schön, vor Ort alles perfekt organisiert und die Menschen gastfreundlich und hilfsbereit. Anders dann in China, die einfachen Leute waren auch hier freundlich, aber die Chinesen in irgendwelchen Positionen, waren sie auch noch so bescheiden, taten sich durchwegs durch unhöfliches Verhalten hervor. "Uns wurde deutlich gezeigt, dass man auf die paar Touristen verzichten kann", erzählt Klaus Wagenbichler.
Nach zwölf Tagen am Bike erreichten Sepp Schiefer, Pauli Schnaitl, Willi Reich, Rupert Meikl, Andi Staudacher und Klaus Wagenbichler dann ihr eigentliches Ziel – den Fuß des Muztagh-Ata. Und der zeigte sich die ersten Tage auch von seiner schönsten Seite. Als die Lager standen und die erste Gruppe Richtung Gipfel wollte, fiel über Nacht 120 cm Neuschnee. Und es begann ein eigenartiges Wetterspiel. Morgens um sechs gut, dann Schneefall, danach ein paar Auflockerungen und schon war die Sicht wieder weg und ein undurchdringliches Whiteout legte sich über den Berg.
Die professionellen Bergsteiger setzten auch bei dieser Expedition wieder auf Tourenski von Blizzard. Der Muztagh-Ata ist berüchtigt für seine schwierige Orientierung. Die sechs Bergsteiger riskierten dann auch nichts und verzichteten auf den Gipfel. Sie begleiteten eine junge Polin, die drei Tage am Berg gesessen hat und total erschöpft war, nach unten und packten für die Heimreise.
